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    September    
Wenn man nicht mehr leben will
Die Sendung lief am 18.09.2018
Themenbild
Was ist zu tun, wenn uns jemand anvertraut, dass er sich das Leben nehmen will? „Man sollte sehr aufmerksam zuhören“. Es wäre gut, die betreffende Person über ihre Gefühle reden zu lassen. Oft ist jemand, der an Selbstmord denkt, allerdings in sich gekehrt und nicht besonders mitteilsam. Man sollte sich vergegenwärtigen, dass der Schmerz und die Hoffnungslosigkeit solch eines Menschen echt sind. Wenn man taktvoll gewisse Verhaltensänderungen erwähnt, die man beobachtet hat, lässt sich der Betreffende vielleicht dazu bewegen, sich zu öffnen und sich auszusprechen.

Einfühlsames Zuhören: „Es ist wichtig, diesem Menschen deutlich zu zeigen, wie viel er uns und anderen bedeutet“. Man muss ihn wissen lassen, was für eine Katastrophe sein Tod für uns und andere wäre. Solch einer Person sollte auch geholfen werden, zu erkennen, dass ihr Schöpfer sich um sie sorgt (1. Petrus 5:7).

Fachleute empfehlen außerdem, alles zu entfernen, womit der Betreffende einen Selbstmord ausführen könnte — vor allem Schusswaffen. Wenn die Situation kritisch erscheint, wäre es sicherlich ratsam, die Person zu bitten, ärztliche Hilfe zu suchen. In gravierenderen Fällen hat man wahrscheinlich keine andere Wahl, als selbst einen ärztlichen Notdienst zu rufen.

Heutzutage fällt es nicht leicht, gegen belastende Ereignisse oder Depressionen immun zu sein. Wenn ein gläubiger Mensch Selbstmordgedanken hat, löst dies unter Umständen bei ihm zusätzlich noch tiefe Schuldgefühle aus. Womöglich wird dadurch alles nur noch schwerer. Wie kann man mit diesen Gefühlen umgehen?

Selbst einige treue Männer und Frauen in biblischer Zeit äußerten sich sehr negativ über das Leben. So liest man in einem Lied der Söhne Korahs in Psalm 88 aufgezeichnet:
O Jehova, du Gott meiner Rettung, Bei Tag habe ich geschrien, [Auch] in der Nacht vor dir. Vor dich wird mein Gebet kommen. Neige dein Ohr zu meinem inständigen Ruf. Denn meine Seele hat genug Unglücksschläge gehabt, Und mein Leben, es ist sogar mit dem Scheọl in Berührung genommen. Ich bin unter die gerechnet worden, die zur Grube hinabfahren. Ich bin wie ein kräftiger Mann ohne Stärke geworden,
Moses schrie einmal zu Gott: „Töte mich bitte ganz“ (4. Mose 11:15). Und der Prophet Jona sagte wiederholt: „Dass ich dahinsterbe, ist besser, als dass ich am Leben bin“ (Jona 4:8).

Hat Gott diese Menschen verworfen, weil sie so empfanden? Nein. Er ließ ihre Äußerungen sogar in der Bibel aufzeichnen. Doch es ist wichtig, daran zu denken, dass sich keiner dieser Treuen von seinen Gefühlen in den Selbstmord treiben ließ. Jehova schätzte diese Menschen. Er wollte, dass sie am Leben blieben.
Ist ein Suizid wirklich die Lösung für persönliche Probleme? Oder gibt es nicht doch gute Gründe, am Leben zu bleiben?
Statt zu denken, man müsse allein gegen eine Flut von erdrückenden persönlichen Problemen ankämpfen, ist es notwendig, sich einen Menschen zu suchen, dem man sich anvertrauen kann. „Ich habe aber niemanden, dem ich mich anvertrauen kann“, mag jemand einwenden. Es gibt Menschen, denen wir nicht egal sind. Sehen wir uns um, es können die Eltern sein, oder unser Ehepartner, die Kinder oder Freunde. Aber sie sind nicht die Einzigen, auch unter Jehovas Zeugen, findet man Personen mit einem offenen Ohr. Sie hören gerne geduldig zu, versuchen zu trösten und mit uns zu beten (Jakobus 5:14, 15).

Und selbst, wenn uns alle Menschen enttäuschen sollten, gibt es einen, der immer zu uns hält. König David sagte in alter Zeit: „Falls mein eigener Vater und meine eigene Mutter mich verließen, würde ja Jehova selbst mich aufnehmen“ (Psalm 27:10). Ja, ‘Jehova sorgt für uns’ (1. Petrus 5:7). Vergessen wir niemals: Für Jehova sind wir wertvoll!

Bis man sich wieder von ganzem Herzen wünscht zu leben, kann einige Zeit vergehen. Man sollte weiter unablässig zu dem „Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal“ beten (2. Korinther 1:3, 4; Römer 12:12; 1. Thessalonicher 5:17). Jehova wird einem die Kraft geben, die man benötigt. Er wird einem beweisen, dass das Leben lebenswert ist (Jesaja 40:29).
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